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Übelkeit in der SchwangerschaftSeit Jahrtausenden leiden Frauen unter morgendlicher Übelkeit in der Schwangerschaft. Meist ist diese sogar eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft. In den Sechziger Jahren war man der Meinung, hier Abhilfe schaffen zu müssen und erfand ein Medikament: Contergan. Wir kennen alle die heute Erwachsenen ohne Arme – Folgen dieses Medikaments, das noch unzureichend getestet war und trotzdem vielen Frauen verschrieben wurde. Ein nicht wieder gut zu machender Fehler der Medizin. Frauen von heute wissen: Da muss Frau durch. Glücklicherweise hat man diese Übelkeit während der Schwangerschaft nur in den ersten drei Monaten, wenn sich der Körper noch auf die Schwangerschaft einstellt. Ab dem vierten Monat ist es vorbei. Leider kann man nicht wirklich etwas dagegen unternehmen, außer den Frauen vielleicht den Rat zu geben, die morgendliche Übelkeitsattacke, die oft auch zu Erbrechen führt, abzuwarten und erst dann zu frühstücken. Über den Tag lässt das Übelkeitsgefühl dann nach. Kommt es in der fortgeschrittenen Schwangerschaft zu Übelkeit, muss unbedingt darauf geachtet werden, ob es noch weitere Symptome gibt. Durchfall? Erbrechen? Es kann eine Magen-Darm-Grippe sein. Diese gilt es dann genauso auszukurieren, wie man das unter normalen Umständen tut: mit viel Bettruhe, Zwieback und Tee. Als Schwangere verständig man vorsichtshalber auch den Arzt. Es kann aber auch gut sein, dass man als Schwangere einfach mal etwas isst, was der Körper nicht haben möchte und auf das er mit Übelkeit reagiert. Grundsätzlich gilt, keine Panik. Nur wenn dieser Zustand tagelang anhält, sollte man das mit dem Arzt besprechen. |
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