Geburt im Krankenhaus



Sie haben sich für eine Geburt in einer ganz normalen Klinik, im Krankenhaus entschieden? Das ist völlig in Ordnung, auch wenn es mehr und mehr aus der Mode zu kommen scheint.

Eine Geburt im Krankenhaus ist noch immer der sicherste Weg. Im Krankenhaus ist man als Gebärende in den besten Händen. Es sind genügend Ärzte und Schwestern anwesend, die helfen können. Im Notfall ist der OP nicht weit, falls ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss. Die hygienischen Bedingungen sind optimal. Und die meisten Kliniken verfügen über eine Säuglings-Intensivstation.

Grundsätzlich verbleiben Mutter und Kind nach der Geburt, auch wenn alles in Ordnung ist, noch fünf Tage im Krankenhaus. Diese Zeit soll der Erholung der Mutter von der Geburt dienen. Auf der Säuglingsstation wird das Baby gleich allen notwendigen Erst-Untersuchungen unterzogen. Der Nabel wird fachmännisch beobachtet und versorgt. Die meisten Mütter haben ihre Babys tagsüber bei sich, man nennt dies auch „Rooming in“, aber viele Mütter möchten nachts einfach in Ruhe schlafen können, ohne alle dreißig Minuten stillen zu müssen. Völlig verständlich.

Speziell für Mütter, die zu Hause bereits Kinder haben, ist das Krankenhaus für die erste Tage nach der Geburt keine schlechte Alternative, denn wenn bereits eigene Kinder im Haus sind, wird eine frisch gebackene Mutter kaum Erholungsphasen finden. Das Baby wird sie beanspruchen und das Geschwisterkind möchte bitte auch seine Aufmerksamkeit haben, mit dem Baby schmusen und bei Mutter und dem neuen Baby sein wollen.

Im Krankenhaus geht es zwar alles andere als ruhig zu, aber man sollte genau abwägen (Klinikverzeichnis), wo man sich am besten erholen kann und die meiste Ruhe hat.