Checkliste für die Geburt



Eine Checkliste für die Geburt braucht man in diesem Sinne nicht, denn wenn Sie im Kreissaal liegen, werden Sie sicher nicht auf die Idee kommen, eine Checkliste abzuarbeiten.

Aber wichtig ist, sich vorher schon Gedanken über diesen so wichtigen Termin zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Partner, ob er bei der Geburt anwesend sein möchte. In den letzten 20 Jahren hat sich das immer mehr eingebürgert und heutzutage ist es eigentlich völlig normal, dass der Partner, der Vater des Kindes, dabei ist. Er muss es aber wollen. Für einen Mann, der wirklich kein Blut sehen kann, der es nicht aushält, wenn seine Frau leidet, ist das möglicherweise ein Erlebnis das er nur schwer verkraftet. Darüber sollten sich die Partner also absolut einig sein.

Ferner sollte ab dem siebten Monat feststehen, wo man entbinden möchte, das ist sehr wichtig, und hierzu gehört nun einmal, dass man sich bereits vorher gründlich informiert. Hausgeburt, Geburtshaus oder Krankenhaus? Informieren Sie sich über Vor- und Nachteile, über Einrichtungen in Ihrer Nähe. Schauen Sie sich den Kreissaal an, lassen Sie sich beraten. Wählen Sie diese Einrichtung nur dann, wenn Sie der Meinung sind, Sie könnten sich dort wohl fühlen.

Und selbstverständlich sollte ein kleiner Koffer gepackt bereit stehen. Unter Umständen kann es nämlich ganz schnell gehen mit der Fahrt in die Klinik, und dann ist keine Zeit mehr, die notwendigen Dinge zusammen zu suchen. Falls Sie keine ambulante Geburt geplant haben, sondern mit Klinikaufenthalt rechnen, sollten Sie auf jeden Fall zwei Nachthemden einpacken, zwei Still-BHs, Unterwäsche für eine Woche, sowie Socken, Hausschuhe und Morgenmantel. Zahnpasta und Zahnbürste gehört dazu. Mutterpass und Geldbörse werden Sie wahrscheinlich ohnehin in der Handtasche haben. Um während des Klinikaufenthalts noch für ein wenig Abwechslung zu sorgen, sollte man vielleicht auch ein Buch einpacken.