Geburt eines Kindes



Die Geburt ist ein Ereignis, vor dem gerade Erstgebärende sich entsetzlich fürchten, aber man sollte diesem Tag mit Gelassenheit entgegentreten. Je mehr Informationen man hat und je besser man auf dieses Ereignis vorbereitet ist, um so besser, und bei vielen Frauen lässt auch mit jeder neuen Information die Angst etwas nach. Horrorgeschichten gibt es freilich aus aller Welt und diese scheinen speziell schwangere Frauen zu verfolgen – auf so etwas sollte man nicht hören. Die allermeisten Geburten verlaufen völlig problemlos und selbst bei Problemgeburten ist eine schwangere Frau in einem Krankenhaus in guten Händen – heutzutage gibt es für fast jedes Problem eine Lösung.

Viele Frauen haben auch Angst, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen und zu spät ins Krankenhaus zu gelangen. Aber keine Sorge – die Wehen kann man nicht einfach ignorieren, sie können auch im Tiefschlaf nicht unbemerkt bleiben.

In der Regel beginnen die Wehen viele Stunden vor der Geburt. Sie äußern sich durch ein leichtes Ziehen im Rücken und im Bauch – der Bauch wird dabei hart. Diese ersten Wehen sind noch nicht besonders schmerzhaft und können durchaus im Abstand von einer Stunde auftreten. Bemerken Sie einen solchen „Krampf“, achten Sie darauf wann der nächste kommt. Die Abstände zwischen den einzelnen Wehen verkürzen sich immer mehr. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fährt ins Krankenhaus, wenn die Wehen alle 20 Minuten eintreten, dann ist immer noch genügend Zeit. Während der Wehen öffnet sich der Muttermund, damit das Kind ausgetrieben werden kann. Bei vielen Frauen platzt bereits mehrere Stunden vor der Geburt die Fruchtblase – ein sehr deutliches Zeichen für eine beginnende Geburt.